• Location Award 2013: Jetzt für das Klimahaus abstimmen

    (Information vom 15.05.2013)
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    Ob Strandparty auf Samoa, ein zünftiges Bergfest in den Schweizer Alpen oder eine kulinarische Reise um die Welt -
    das Klimahaus ist ein traumhafter Ort für besondere Events. Deshalb haben wir uns beim „Location Award 2013“ in der Kategorie Special- und Themenlocation beworben. Der Preis zeichnet besondere Veranstaltungs- und Tagungsorte in ganz Deutschland aus. Jetzt ist Ihre Unterstützung gefragt! Nach einem Vorentscheid in Form eines Online-Votings werden die  ... mehr
    Ob Strandparty auf Samoa, ein zünftiges Bergfest in den Schweizer Alpen oder eine kulinarische Reise um die Welt -

    das Klimahaus ist ein traumhafter Ort für besondere Events. Deshalb haben wir uns beim „Location Award 2013“ in der Kategorie Special- und Themenlocation beworben. Der Preis zeichnet besondere Veranstaltungs- und Tagungsorte in ganz Deutschland aus. Jetzt ist Ihre Unterstützung gefragt!

    Nach einem Vorentscheid in Form eines Online-Votings werden die Nominierten in den zehn Award-Kategorien von einer Expertenjury unter die Lupe genommen. Um unter die Top 3 zu kommen, brauchen wir Ihre Hilfe:


    Bis zum 15.08.2013 können Sie das Klimahaus beim „Location Award“ mit Ihrer Stimme unterstützen! Klicken Sie dazu einfach auf folgendes Feld:

     

    Das Klimahaus-Team freut sich auf Ihre Unterstützung!

     



    „Grüne Lebenswelten“ eröffnet

    (Information vom 15.05.2013)
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    Wie sehen Kinder unsere Umwelt?
    Die Ausstellung zum 21. Internationalen Kinder-Umweltmalwettbewerb unter dem Motto „Grüne Lebenswelten“, die am 15. Mai feierlich im Klimahaus eröffnet wurde, zeigt es auf beeindruckende Weise. Bis zum 5. Juni 2013 können Sie nun die schönsten Bilder, die für den Wettbewerb eingereicht wurden, im Klimahaus erleben. Initiator des Kinder-Umweltmalwettbewerbs ist das  ... mehr
    Wie sehen Kinder unsere Umwelt?

    Die Ausstellung zum 21. Internationalen Kinder-Umweltmalwettbewerb unter dem Motto „Grüne Lebenswelten“, die am 15. Mai feierlich im Klimahaus eröffnet wurde, zeigt es auf beeindruckende Weise. Bis zum 5. Juni 2013 können Sie nun die schönsten Bilder, die für den Wettbewerb eingereicht wurden, im Klimahaus erleben. Initiator des Kinder-Umweltmalwettbewerbs ist das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Jedes Jahr wird ein bestimmtes Motto ausgerufen, mit dem sich die Kinder aus der ganzen Welt auseinandersetzen. Die Wettbewerbsteilnehmer, die im Alter von sechs bis 14 Jahren sind, haben das diesjährige Motto mit großer Vielfalt und Kreativität umgesetzt. Die Ausstellung „Grüne Lebenswelten“ ist von der Havenplaza aus frei zugänglich. Ein Ticket für das Klimahaus ist nicht nötig. 


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  • Ab sofort Startplatz beim swb-Klimahaus-Lauf reservieren

    (Information vom 06.05.2013)
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    Am 22. November 2013 heißt es wieder: 1.000 Meter, 5 Klimazonen, einmal um die Welt.
    Machen Sie mit beim diesjährigen swb-Klimahaus-Lauf! Die Laufstrecke führt die Teilnehmer über die Schweizer Alpen, durch die Wüste, in den Regenwald bei Nacht, durch antarktisches Eis und entlang eines Südseestrandes – alles in der Ausstellung im Klimahaus. Seien Sie dabei: Ab sofort können Sie sich  ... mehr
    Am 22. November 2013 heißt es wieder: 1.000 Meter, 5 Klimazonen, einmal um die Welt.

    Machen Sie mit beim diesjährigen swb-Klimahaus-Lauf! Die Laufstrecke führt die Teilnehmer über die Schweizer Alpen, durch die Wüste, in den Regenwald bei Nacht, durch antarktisches Eis und entlang eines Südseestrandes – alles in der Ausstellung im Klimahaus.

     

    Seien Sie dabei: Ab sofort können Sie sich unverbindlich Ihren Startplatz reservieren (Teilnahme ab 16 Jahren). Senden Sie uns einfach Ihre Kontaktdaten mit dem Stichwort „swb-Klimahaus-Lauf“ an info@klimahaus-bremerhaven.de. Sobald die Anmeldefrist beginnt, werden wir Sie bevorzugt kontaktieren.
     

    Übrigens: Sie müssen kein Profi-Läufer sein, denn der Spaß und der gute Zweck stehen bei diesem Event im Vordergrund. Der Reinerlös der Startgelder wird einem Klimaschutzprojekt gespendet.



    „Kreaturen der Urzeit“ im Klimahaus!

    16.03.2013-03.11.2013
    (Information vom 16.03.2013)
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    Neue Sonderausstellung vom 16. März bis zum 3. November.
    Mit der neuen Sonderausstellung weist das Klimahaus darauf hin, welche gravierenden Auswirkungen rasche Veränderungen der Umwelt, wie zum Beispiel der Klimawandel, auf Flora und Fauna haben. Vom 16. März bis zum 3. November 2013 zeigt die Ausstellung „Kreaturen der Urzeit – Die Grenzen der Anpassung“ lebensgroße Dinosaurier-Nachbildungen zusammen mit lebenden Reptilien und Amphibien. Die Vorfahren dieser Tierarten  ... mehr
    Neue Sonderausstellung vom 16. März bis zum 3. November.

    Mit der neuen Sonderausstellung weist das Klimahaus darauf hin, welche gravierenden Auswirkungen rasche Veränderungen der Umwelt, wie zum Beispiel der Klimawandel, auf Flora und Fauna haben. Vom 16. März bis zum 3. November 2013 zeigt die Ausstellung „Kreaturen der Urzeit – Die Grenzen der Anpassung“ lebensgroße Dinosaurier-Nachbildungen zusammen mit lebenden Reptilien und Amphibien. Die Vorfahren dieser Tierarten haben das Massensterben zur Zeit der Dinosaurier überlebt, die heutigen Reptilien und Amphibien sind inzwischen vielfach vom Aussterben bedroht.

     

    Gemessen am Alter unseres Planeten ist der Mensch gewissermaßen gerade zur Welt gekommen. Aber obwohl er erst seit 200 000 Jahren die Erde bevölkert, verursacht er Veränderungen von ähnlich katastrophalen Ausmaßen, wie sie in vergangenen Zeitaltern allenfalls gewaltige Vulkanausbrüche, Asteroideneinschläge und das Auseinanderbrechen der Kontinente ausgelöst haben. Seitdem der Mensch die Weltbühne betreten hat, verschwinden immer mehr Pflanzen- und Tierarten von der Erdoberfläche – und das mit einer Geschwindigkeit, die es im Verlauf der Erdgeschichte noch nicht gegeben hat.  Zu den durch menschliches Handeln am meisten gefährdeten Arten zählen ausgerechnet jene, die am längsten auf der Erde leben: Reptilien und Amphibien, deren Vorfahren schon zu Zeiten der Dinosaurier den Blauen Planeten bevölkerten. Was das Ende der Saurier mit den heutigen Entwicklungen auf der Erde zu tun hat, ist Thema der ersten großen Sonderausstellung im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost: „Kreaturen der Urzeit – die Grenzen der Anpassung“.

     

    Die Saurier zählen zu den größten Tieren, die jemals auf unserem Planeten lebten. Vor 250 Millionen Jahren (TRIAS) tauchten sie auf; 50 Millionen Jahre später (JURA) dominierten sie das Leben auf dem langsam auseinanderdriftenden Urkontinent Pangäa. Und auch zur Kreidezeit vor knapp 150 Millionen Jahren gaben sie noch den Ton auf den sich langsam entwickelnden Kontinenten an. Doch das Ende kam jäh: Gewaltige Vulkanausbrüche veränderten mit riesigen Aschewolken und dem Ausstoß von Kohlendioxid innerhalb geologisch kurzer Zeit das Klima; den Schlusspunkt setzte der Einschlag eines Asteroiden, der in seinen Ausmaßen in etwa die Größe Bremerhavens hatte. Den Riesentieren blieb keine Zeit, sich an die schnellen Umweltveränderungen anzupassen. Vor 66 Millionen Jahren verschwanden sie von der Erdoberfläche. Allerdings nicht vollständig: Schon lange vor dem Ende der Kreidezeit entwickelten sich aus kleinen Raubsauriern die Vögel, als deren Urahn der berühmte Archäopteryx gilt. Sie überlebten die Katastrophe.

     

    Die geheimnisvollen Kreaturen der Urzeit beschäftigen die menschliche Fantasie nicht erst seitdem der amerikanische Filmemacher Steven Spielberg vor genau 20 Jahren den „Jurassic Parc“ auf die Leinwand brachte. Schon frühe Felsenzeichnungen deuten an, dass Knochenfunde von Sauriern die Basis für Mythen und Legenden um Drachen und Ungeheuer begründet haben. Nach streng wissenschaftlichen Maßstäben wird das Thema eigentlich erst seit den 1820er Jahren bearbeitet. Auf Basis verschiedener Funde durch Amateurforscher –zum Beispiel eines ersten fossilen Zahns und verschiedener Knochen –prägt der englische Zoologe Richard Owen 1844 erstmals den Begriff „Dinosauria“ (was so viel wie schreckliche Echse bedeutet).

     

    Der Einstieg in die „Kreaturen der Urzeit“ verläuft über eine Ausgrabung. Im Eingangsbereich ist die Entdeckung des „Europasaurus“ vor 15 Jahren in einem Steinbruch in der Nähe von Goslar dokumentiert. Mehr als 1000 Knochen von elf Individuen sind dort mittlerweile ausgegraben worden - sie dokumentieren auf eindrucksvolle Weise, wie sich die Saurier vor etwa 150 Millionen Jahren an ihre sich verändernde Umwelt anpassten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Tiere seinerzeit auf Inseln lebten. Während die „Sauropoden“ – zu denen der Europasaurus zählt - auf dem Festland immer größer wurden, schrumpften die Verwandten auf den Inseln binnen weniger Generationen von Giganten mit mehr als 30 Tonnen Gewicht auf knapp acht Meter lange „Zwerge“, die gerade noch eine Tonne wogen. Dass sich diese Saurier in so kurzer Zeit dem schwindenden Nahrungsangebot in ihrer Heimat anpassen konnten, lässt ahnen, wie schnell der Wandel gewesen sein muss, der zu ihrem Aussterben geführt hat. Das Erschreckende daran: Die heutigen, vom Menschen verursachten Umwelt- und Klimaveränderungen vollziehen sich in einem noch schnelleren Tempo.

     

    Die Sonderausstellung knüpft inhaltlich an die Dauerausstellung an, die sich im Bereich der Reisestation „Niger“ sowohl mit den Dinosaurier-Funden als auch mit den klimatischen Veränderungen während der vergangenen Jahrmillionen befasst. Während die Dauerausstellung die Ausgrabungsstätte eines „Ouransaurus nigeriensis“ zeigt, widmet sich die Sonderausstellung dem „Paravipus“.  Dessen charakteristischen zweizehigen Fußspuren wurden 2007 von einem Team um den Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums in Braunschweig, Prof. Dr. Ulrich Joger, entdeckt. Der Fund zeigt, wie Wissenschaftler durch systematisches Vergleichen von einzelnen Spuren auf die mögliche Gestalt schließen können.

     

    Naturhistoriker wie Prof. Dr. Joger blicken aber nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart und in die Zukunft. Dass die Dinosaurier ausgerechnet zur Blüte ihrer Entwicklung ausstarben, weil sie sich nicht schnell genug den Veränderungen ihrer Umwelt anpassen konnten, „sollte uns zu denken geben“, mahnt Joger. Insbesondere hat er dabei die heute lebenden Amphibien und Reptilien vor Augen. Im Gegensatz zu den Urzeitriesen haben sie schon viele Massensterben in der Erdgeschichte überlebt, stellen heute aber den größten Teil jener Tiere, die auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten stehen.

     

    Für die meisten Tiere auf dieser Liste sind die Grenzen der Anpassung so eng gezogen, dass sie angesichts der schnellen, vom Mensch verursachten Umweltveränderungen kaum noch eine Überlebenschance haben. Die Grenzen der Anpassung sind dabei nicht nur zeitlich, sondern teilweise auch räumlich eng gezogen. Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch, der unter den „Kreaturen der Urzeit“ auf der zweiten Ausstellungsebene zu sehen ist, lebt in einem extrem kleinen Areal nahe der Pazifikküste Kolumbiens. Schon die geringsten Veränderungen in diesem Gebiet werden dazu führen, dass der Pfeilgiftfrosch zumindest in der freien Natur für immer von der Bildfläche verschwinden wird.

    Seitdem der Mensch die Erdoberfläche betreten und sie nach und nach für sich erobert hat, sterben immer mehr Arten aus – und das auch immer schneller. Parallel zur Industrialisierung haben die Veränderungen auf der Erde dramatische Formen angenommen. Mittlerweile sind es nicht mehr einzelne Arten, die von der Erde verschwinden, sondern ganze Ökosysteme, die sich grundlegend verändern.

     

    Wissenschaftler gehen davon aus, dass bis 2050 allein als Folge des Klimawandels 15% bis 37% der Arten auf der Erde aussterben werden. Bereits heute ist die Erderwärmung nach dem Landverbrauch die zweitgrößte Ursache für das Artensterben. Die Liste der unwiederbringlich verlorenen Tier- und Pflanzenarten, die in der dritten Ausstellungsebene thematisiert werden, ist nahezu unendlich. Manche Tiere kennen wir nur noch aus Erzählungen. Wie beispielsweise den Dodo, einen flugunfähigen Vogel, der bis zum 17. Jahrhundert auf der Insel Mauritius lebte. Andere sind fast ganz in Vergessenheit geraten wie zum Beispiel die Wandertaube – obwohl sie im 19. Jahrhundert noch zu den am meisten verbreiteten Vögeln auf der Erde gehörte.

     

    Doch der leise Abschied vieler Arten berührt mittlerweile sogar unseren Alltag: selbst der Spatz, bis vor wenigen Jahren ein fast schon lästiger Begleiter auf jeder Gartenterrasse, steht mittlerweile auf der Liste der gefährdeten Arten.

     

    Weitere Informationen zur Sonderausstellung unter www.klimahaus-bremerhaven.de/kreaturen


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